Klimastrategie zeigt Lösungswege

Eppendorf hat das Kernthema Nachhaltigkeit als wesentlichen Aspekt in seiner Unternehmensstrategie verankert. Im Rahmen einer umfassenden Klimastrategie hat das in 33 Ländern aktive Unternehmen klare Vorgaben definiert, um die gesamte Unternehmensgruppe, inklusive der Eppendorf Partnerunternehmen Starlab und USA Scientific, schnellstmöglich klimaneutral zu machen.

Mit unserer Klimastrategie werden wir Eppendorf bis 2028 klimaneutral machen. Damit sind wir freiwillig deutlich schneller als viele andere Unternehmen und erfüllen dann bereits die Ziele des EU-Klimagesetzes, das eine Klimaneutralität bis 2050 anstrebt“, so die Co-Vorstandsvorsitzende Eva van Pelt. „Als Global Player und nachhaltig agierendes Unternehmen stellen wir uns damit unserer Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt.“ Klimastrategie zeigt Lösungswege Eppendorf hat das Kernthema Nachhaltigkeit als wesentlichen Aspekt in seiner Unternehmensstrategie verankert. Im Rahmen einer umfassenden Klimastrategie hat das in 33 Ländern aktive Unternehmen klare Vorgaben definiert, um die gesamte Unternehmensgruppe, inklusive der Eppendorf Partnerunternehmen Starlab und USA Scientific, schnellstmöglich klimaneutral zu machen. „Zu unserer Klimastrategie gehört ein übergreifendes Konzept, auf dessen Basis wir die Energieversorgung aller weltweiten Standorte auf erneuerbare Energien umstellen. Außerdem erhöhen wir die Klimastandards für Neubauten und optimieren die Energieeffizienz in unseren Gebäuden, um den Energieverbrauch deutlich zu senken“, erläutert Eva van Pelt die Maßnahmen und ergänzt: „Zudem reduzieren wir das Luftfrachtvolumen, gestalten unsere Fahrzeugflotte klimaneutral um und fördern umweltfreundliches Reisen.“ Hochrechnungen belegen, dass mit diesen Maßnahmen die Kohlenstoffdioxid-Emissionen bis zum Jahr 2028 auf ihren möglichst niedrigsten Stand absinken.

Unterstützung von Klimaschutzprojekten

Dennoch können mit dem umfangreichen Maßnahmenpaket nach dem heutigen Stand die Kohlenstoffdioxid-Emissionen noch nicht vollständig vermieden werden. Eppendorf gleicht verbleibende Treibhausgase durch den Kauf von Kohlenstoffdioxid-Zertifikaten aus Klimaschutzprojekten aus und unterstützt damit beispielsweise den Ausbau von Solarstrom, Biogasanlagen und Wasserkraft. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen intensiv daran, weitere Möglichkeiten zu identifizieren, um den verbleibenden Sockelbetrag zu reduzieren.

Erste Erfolge schon heute sichtbar

Bereits vor dem Umsetzungsbeginn der neuen Klimastrategie setzte Eppendorf aktiv auf die Verringerung seines Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes. Seit längerem beziehen alle deutschen Standorte sowie die Werke in Enfield (USA) und Maldon (England) Kohlenstoffdioxid-neutralen Strom aus erneuerbaren Energiequellen. In der Folge sanken die Emissionen im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr um deutliche 57 Prozent. Auch die Eppendorf Fahrzeugflotte ist im Wandel. Rund 15 Prozent aller Fahrzeuge in Deutschland sind inzwischen rein elektrisch unterwegs. Die Maßnahmen zeigen Wirkung: Die Kohlenstoffdioxid-Emissionen in Deutschland sanken von 120 Gramm/Kilometer (Ende 2020) auf aktuell 85 Gramm/Kilometer und werden weiter deutlich fallen.

Solide Datenbasis als Erfolgsfaktor

Einen wichtigen Faktor für die erfolgreiche Umsetzung der Klimastrategie bildet der Eppendorf Nachhaltigkeitsbericht. Er ermöglicht valide Aussagen über den Erfolg von Umwelt- und Nachhaltigkeitsmaßnahmen, indem umfangreiche Daten – beispielsweise zum Kohlenstoffdioxid-Ausstoß des Unternehmens und der verbrauchten Energie – erhoben und miteinander verglichen werden. „Damit haben wir eine belastbare Basis geschaffen, auf der wir mit voller Fahrt in Richtung Klimaneutralität starten“, betont Eva van Pelt.

Fördermitglied der Stiftung Klima Wirtschaft

Trotz aller Maßnahmen gilt: Dringend notwendige Einsparungen von Kohlenstoffdioxid -Emissionen in größerem Umfang können Unternehmen nur gemeinsam erreichen. Aus diesem Grund verstärkt Eppendorf seit Juli die Stiftung Klima Wirtschaft als Fördermitglied und ergänzt den Verbund renommierter deutscher Unternehmen um die Fachkenntnis aus dem Life-Science-Bereich. Ziel der gemeinnützigen Stiftung ist die Förderung des Klimaschutzes sowie die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen. Dazu tritt die Stiftung an die Politik heran und bringt sich aktiv in klimapolitische Debatten ein. Sie zeigt konkrete Möglichkeiten für den Wandel zur Klimaneutralität auf und unterbreitet Vorschläge für den dafür notwendigen politischen Rahmen.