Medikamentenfälscher befüllen häufig Originalbehälter von Arzneimitteln mit unwirksamen oder schädlichen Ersatzstoffen. Dass die Behälter manipuliert sind, ist oft nicht zu erkennen. Im schlimmsten Fall kann das verabreichte gefälschte Arzneimittel fatale Konsequenzen für den Patienten haben. Ein von Schreiner MediPharm speziell für Vials entwickeltes Manipulationsschutzlabel mit eindeutigem und irreversiblen Erstöffnungsnachweis kann helfen, das unberechtigte Wiederverwenden von Originalgefäßen zu verhindern und deren Integrität zu schützen.

 

Das Sicherheitslabel umschließt das Vial bis auf Höhe der Kappe. Um das Vial zu öffnen, muss ein in das Label integrierter Aufreißstreifen abgezogen werden, der nicht unbemerkt wiederverschlossen werden kann. Nach dem Öffnen kommt zudem ein Warnhinweis zum Vorschein und zeigt die Erstöffnung deutlich an. Verstärkt werden kann diese Erstöffnungsindikation optional durch einen Void-Effekt: Zuvor nicht sichtbare Schriftzüge oder Symbole lösen sich irreversibel aus einem Indikatorfeld heraus. Zur erhöhten Sicherheit können Authentifizierungsmerkmale zum Echtheitsnachweis in das Label integriert werden. Darüber hinaus sind spezielle Features möglich, wie zum Beispiel ein abnehmbares Dokumentationsetikett, ein Sichtfenster zur Inhaltskontrolle, eine Lichtschutzfunktion für empfindliche Wirkstoffe oder integrierte NFC-/ RFID-Chips für digitale Anwendungen.

 

Das Manipulationsschutzlabel von Schreiner MediPharm eignet sich insbesondere für kleine Vials und wird individuell für die jeweilige Anwendung konzipiert. Es kann im normalen Etikettierprozess in der Pharmaherstellung verarbeitet werden; Produktbranding und -design bleiben erhalten. Pharmahersteller bekommen eine, passgenau an ihre Anforderungen, adaptierte Lösung, die problemlos in ihre Produktionsabläufe passt und dazu beiträgt, ihre Supply Chain zu sichern. Für medizinisches Personal ist das Label nicht nur einfach anzuwenden, es zeigt vor allem auf den ersten Blick, ob es sich um ein original verschlossenes Medikament handelt. So können Patienten vor der möglichen Verabreichung unwirksamer oder gesundheitsschädlicher Medikationen geschützt werden.