Um in Rein­räu­men Rezep­tu­ren, Defek­tu­ren, Pro­to­koll­lö­sun­gen oder indi­vi­du­el­le Injek­tio­nen mit der erfor­der­li­chen Qua­li­tät unter ste­ri­len Bedin­gun­gen abzu­fül­len, müs­sen Phar­ma­pro­du­zen­ten ver­schie­de­ne Para­me­ter kon­ti­nu­ier­lich über­wa­chen und doku­men­tie­ren. Die kleins­te Ver­än­de­rung kann schon zum Aus­schuss füh­ren. Briem Steue­rungs­tech­nik, Spe­zia­list für mess­tech­ni­sche Lösun­gen für Labor- und Rein­raum­tech­nik, hat dazu ein Gra­fik­dis­play ent­wi­ckelt. Damit behält der Nut­zer jeder­zeit die vol­le Kon­trol­le über alle für ihn wich­ti­gen Mess­wer­te. Zudem ent­spricht es den hohen hygie­ni­schen Anfor­de­run­gen. Aber auch die Pla­nung des Rein­raums gestal­tet sich sehr ein­fach: ein­mal ein­ge­baut, lässt sich das Dis­play bei jeder neu­en Anwen­dung fle­xi­bel ein­rich­ten.

In Rein­räu­men sind alle Arbeits­an­wei­sun­gen genau gere­gelt, jeder Schritt unter­liegt einer stren­gen Qua­li­täts­kon­trol­le. Des­we­gen dür­fen Mess­wer­te wie Raum­druck und -tem­pe­ra­tur, rela­ti­ve Feuch­tig­keit oder die Par­ti­kel­kon­zen­tra­ti­on bestimm­te Gren­zen nicht über­schrei­ten. Das Gra­fik­dis­play zeigt alle für den Anwen­der rele­van­ten Daten exakt und über­sicht­lich an. Damit der Betrei­ber stets die Kon­trol­le behält, ganz egal wo im Raum er sich gera­de befin­det, wech­selt der ange­zeig­te Wert im Dis­play bei der Grenz­über­schrei­tung gut sicht­bar sei­ne Far­be von Grün auf Rot. Der Bedie­ner kann umge­hend reagie­ren.

Wei­ter­hin besteht die Mög­lich­keit, auf dem Gra­fik­dis­play Zusatz­funk­tio­nen wie Uhr­zeit, das Fir­men­lo­go oder Warn­hin­wei­se zu visua­li­sie­ren. Wel­che Daten es ver­an­schau­li­chen soll, ent­schei­det der Nut­zer. Über die Mul­ti­an­zei­ge las­sen sich bis zu vier Mess­wer­te gleich­zei­tig dar­stel­len. Inte­griert ist zudem ein Text­feld – bei­spiels­wei­se für die Raum­num­mer oder die Gerä­te­kenn­zeich­nung. Es lässt sich jeder­zeit ent­spre­chend anpas­sen. Kon­fi­gu­rie­ren kann der Nut­zer das Dis­play ganz ein­fach selbst über eine USB-Schnitt­stel­le – ohne dass er die Hil­fe des Anbie­ters benö­tigt.

Weil in Rein­räu­men beson­de­re Hygie­ne­vor­schrif­ten herr­schen, hat Briem das Gra­fik­dis­play so kon­zi­piert, dass es sich kom­plett flä­chen­bün­dig in die Wand ein­bau­en lässt. Dadurch ent­ste­hen kei­ne Fugen, Ecken und Kan­ten, an denen sich Par­ti­kel fest­set­zen kön­nen. Das erleich­tert die Rei­ni­gung erheb­lich. Ver­baut ist zudem ein gehär­te­tes Glas, das gegen Rei­ni­gungs- und Des­in­fek­ti­ons­mit­tel sowie gegen aggres­si­ve Medi­en und Bega­sung bestän­dig ist.

Das Gra­fik­dis­play erleich­tert nicht nur dem Nut­zer die Arbeit, son­dern auch dem Rein­raum­pla­ner. Die­ser kann das Gerät ein­fach an einer zen­tra­len Stel­le vor­se­hen – unab­hän­gig von einer bestimm­ten Anwen­dung. Weil der Nut­zer frei ent­schei­den kann, wel­che Mess­wer­te das Dis­play anzei­gen soll, lässt es sich für jeden neu­en Ein­satz ent­spre­chend aus­le­gen. Dies stellt sicher, dass Fir­men ihre ein­mal ver­bau­ten Ein­rich­tun­gen stets aus­las­ten kön­nen.