Wäh­rend der Com­pa­med zeigt Spang & Brands, Fried­richs­dorf, Hes­sen, eine Viel­zahl unter­schied­li­cher kunst­stoff­tech­ni­scher Pro­dukt­lö­sun­gen für Anwen­dun­gen in der Medi­zin­tech­nik – Kon­nek­to­ren, Ver­schluss­kap­pen mit Durch­stech-Mem­bra­nen, Implantat­tei­le und Kom­po­nen­ten für die mini­mal­in­va­si­ve Medi­zin, Bau­grup­pen für Infu­si­ons- und Blut­beu­tel, Über­lei­tungs- und Anschluss­sys­te­me (z.B. bei genau defi­nier­ten Soll­bruch­stel­len mit Abbrech- oder Abdreh­kräf­ten). Die Besu­cher sehen mon­tier­te Bau­grup­pen und ver­kaufs­fer­ti­ge In-House pro­du­zier­te Kom­plett­sys­te­me mit hoch­prä­zi­sen Geo­me­tri­en und Eigen­schaf­ten, rea­dy-to-use.

Spang & Brands reagiert kon­se­quent und zügig auf die aktu­el­len Anfor­de­run­gen des Mark­tes. Kom­pe­tenz unter einem Dach: Vor drei Jah­ren wur­den die Medi­cal-Device-Kom­pe­ten­zen im Tech­no­lo­gie­zen­trum gebün­delt. Fla­che Hier­ar­chie: sie ver­bes­sert die inter­dis­zi­pli­nä­re Kom­mu­ni­ka­ti­on, Trans­pa­renz, Zusam­men­ar­beit und Effi­zi­ent der ein­zel­nen Unter­neh­mens­be­rei­che sprich Ent­wick­lung, Sales, Auf­trags­be­ar­bei­tung, Kon­struk­ti­on, Mate­ri­al­wirt­schaft, Qualitätssicherung/Zertifizierung, Werk­zeug­bau, Spritz­gieß­be­trieb, Montage/Reinraum, Ver­sand und After-Sales-Ser­vice. Dies ging ein­her mit der Umstruk­tu­rie­rung auf der Grund­la­ge drei­er Schwer­punk­te: Ange­bot an Markt­dienst­lei­tun­gen von der Pro­dukt­ent­wick­lung bis zur Vali­die­rung stär­ken, Ent­wick­lung eige­ner Pro­duk­te vor­an­trei­ben und Kern­kom­pe­ten­zen aus­bau­en. Das Fami­li­en-Unter­neh­men in drit­ter Genera­ti­on baut sei­nen Erfolg auf dem Vor­teil des Mit­tel­stan­des auf und einem orga­nisch gewach­se­nen Netz­werk, in dem Part­ner bei Roh­stoff-Her­stel­lern, im Spe­zi­al­ma­schi­nen­bau, bei SGM-Her­stel­lern und IT-Unter­neh­men zum Aus­tausch ergän­zen­den Wis­sens eine ziel­füh­ren­de Rol­le spie­len.

Ange­sichts hoher Medi­cal Device Initi­al­kos­ten erwar­ten Kun­den von einem Kom­plett­an­bie­ter eine zügi­ge Pro­dukt­ent­wick­lung, um so schnell wie mög­lich zur Vali­die­rung, kli­ni­schen Erpro­bung und Mark­tei­füh­rung zu gelan­gen. Die Vali­die­rung ist eines der über­ge­ord­ne­ten The­men in der Medi­cal-Device-Wert­schöp­fungs­ket­te eines gemäß DIN ISO 13485 zer­ti­fi­zier­ten Unter­neh­mens wie Spang & Brands. Der Werk­zeug­bau für medi­zin­tech­ni­sche Pro­duk­te aus Kunst­stoff unter­schei­det sich dabei grund­sätz­lich vom Werk­zeug­bau zum Bei­spiel im Bereich Auto­mo­ti­ve oder Wei­ße Ware etc. Auch muss ein Spritz­gieß­werk­zeug den typi­schen Regu­la­ri­en ent­spre­chen, wie sie in der Medi­zin­tech­nik üblich sind. „Pro­zess­op­ti­mie­rung und Nach­weis­bar­keit sind essen­zi­ell: mit Blick auf den Pati­en­ten ist es wich­tig, die Her­kunft der ein­zel­nen Bestand­tei­le sowie die pro­zess­sta­bi­len Ver­fah­rens­schrit­te auf dem Weg zum feh­ler­frei­en Medi­cal Device nach­wei­sen zu kön­nen,“ erklärt Fried­rich Ech­ter­diek, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­füh­rung der Spang & Brands. Eigens dafür hat Spang & Brands im Jah­re 2016 einen Vali­die­rungs­be­auf­trag­ten abge­stellt, der naht­los mit der Qua­li­täts­si­che­rung zusam­men­ar­bei­tet und direkt an die Geschäfts­füh­rung berich­tet. Vom ers­ten 3D-Pro­to­typ bzw. dem Ver­suchs­werk­zeug mit 3D-gedruck­ten Inserts – führt die Ana­ly­se der Pro­to­ty­pi­sie­rung rascher, fle­xi­bler zur Opti­mie­rung der indi­vi­du­el­len Bau­tei­le, Kom­po­nen­ten und Bau­grup­pen hin­sicht­lich Design to Value und Design for Manu­fac­tu­ring and Assem­bly“, erläu­tert Fried­rich Ech­ter­diek.

Ent­lang der gesam­ten Wert­schöp­fungs­ket­te eines Medi­cal-Device-Spe­zia­lis­ten kann Spang & Brands, mit neu­es­ter F&E-Technik und mit Hil­fe sei­nes moder­nen Werk­zeug­baus sowie Maschi­nen­parks die gan­ze Viel­falt an kunst­stoff­tech­nisch opti­mier­ten Pro­duk­ten vor­wei­sen. Auch kom­men spe­zi­el­le Kunst­stoff-Com­pounds wie TPU, TPE, TPV, reso­me­re Mate­ria­li­en oder Poly­lak­ti­de zum Ein­satz. „Bei­spiels­wei­se bei der Mehr­kom­po­nen­ten-Spritz­gieß­tech­nik ist es unser Ansatz­punkt, mehr Kom­fort mit neu­en Funk­tio­nen auf Basis neu­er Form­tech­ni­ken zu ver­ei­nen“, unter­streicht der Spang & Brands-Geschäfts­füh­rer.

Spang & Brands ist seit über 35 Jah­ren auf die Prä­zi­si­ons- und Rein­raum-Spritz­gieß­tech­nik für die Medi­zin- und Phar­ma-Indus­trie spe­zia­li­siert. Neben Eigen­pro­duk­ten sieht sich das Unter­neh­men vor allen Din­gen als kom­pe­ten­ter Auf­trags­part­ner für Kun­den-Pro­jek­te. Pro­dukt-Inno­va­tio­nen durch­lau­fen bei Spang & Brands alle Pro­zess­stu­fen – von der Idee bis zum fer­ti­gen Pro­dukt, rea­dy-to-use. Im eige­nen Tech­no­lo­gie­zen­trum wird die Durch­gän­gig­keit der CAD-Werk­zeug­da­ten und höchs­te Prä­zi­si­on in der CAM-Fer­ti­gung der Werk­zeu­ge für medi­zin- und phar­ma­tech­ni­sche Pro­duk­te sicher­ge­stellt. Das Unter­neh­men ver­fügt sowohl über das neu­es­te Equip­ment, als auch über ein Team mit hoher Kom­pe­tenz und Erfah­rung, das die Tech­nik beherrscht: die Tei­le­ent­wick­lung, den Werk­zeug­bau, die Spritz­gieß­tech­nik – über 70 Maschi­nen, vor­wie­gend elek­tri­sche und Mehr­kom­po­nen­ten-Spritz­gieß­ma­schi­nen –, die Rein­raum­the­ma­tik. In Rein­räu­men befin­den sich die voll­au­to­ma­ti­sche und manu­el­le Mon­ta­ge sowie die Ver­pa­ckung der Tei­le und Bau­grup­pen – von Vor­se­ri­en oder Just-in-time her­ge­stell­ten Los­grö­ßen, von Kleinst­se­ri­en bis in die Mil­lio­nen-Auf­la­gen. Stra­te­gisch posi­tio­nier­te Kon­troll­stel­len und 3D-Mess­tech­nik unter­stüt­zen die Qua­li­täts­si­cher­heit. Das Unter­neh­men ist unter ande­rem DIN ISO 13.485 zer­ti­fi­ziert.

Spang & Brands auf der Com­pa­med 2019: Stand 8a M33