Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat bekannt gegeben, dass sein Unternehmensbereich Life Science für seine rekombinante Antikörperplattform ZooMAb® von My Green Lab, einer gemeinnützigen Organisation, die sich für eine Kultur der Nachhaltigkeit in der Wissenschaft einsetzt, mit dem ACT-Label ausgezeichnet wurde. ZooMAb®-Antikörper sind die ersten Antikörper, die mit dem Label ausgezeichnet wurden und erhielten die niedrigsten EIF-Werte (Environmental Impact Factor) in der Kategorie Chemikalien und Reagenzien. Das Produktportfolio stellt eine nachhaltige Innovation für unsere Kunden dar und ist Teil des Unternehmensziels, bis zum Jahr 2030 durch nachhaltige Wissenschaft und Technologie den menschlichen Fortschritt für mehr als eine Milliarde Menschen zu erreichen.

„Unseren Kunden und Lieferanten dabei zu helfen, ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren, ist ein wichtiger Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Indem das ACT-Label zeigt, wie Produkte in verschiedenen Kategorien wie Herstellung, Energie- und Wasserverbrauch, Verpackung und Ende der Lebensdauer abschneiden, gibt es Wissenschaftlern einen weiteren Datenpunkt, der ihnen hilft, ihre Nachhaltigkeit zu verbessern. Wir sind stolz darauf, Teil dieses Programms zu sein und für unsere Antikörperplattform eine der besten EIF-Bewertungen zu erhalten.“

–  Jeffrey Whitford, Leiter der Abteilung Sustainability and Social Business Innovation

Im Gegensatz zu herkömmlichen monoklonalen Antikörpern (mAbs), die aus identischen Immunzellen einer tierischen Mutterzelle hergestellt werden, handelt es sich hierbei um rekombinanter Technologie. Dies ermöglicht eine endlose und gleichbleibende Versorgung und reduziert gleichzeitig den Einsatz von Tieren in der Forschung.

Die Antikörper können bei Raumtemperatur versandt und dann zwischen 2°C und 8°C gelagert werden, während herkömmliche mAbs zwischen 2°C und 8°C versandt und gelagert werden müssen. Damit entfällt der Bedarf an speziell isolierten, eisgekühlten Behältern, die zu einem hohen Verbrauch an Verpackungsmaterial und Transportemissionen beitragen. Der Versand von diesen Antikörpern, die mit 2,5 g etwa so schwer wie ein Pfennig sind, bei Raumtemperatur bietet mehr Möglichkeiten, das Produkt schließlich in viel kleineren Verpackungen zu versenden und so bis 2025 den Ausstoß von rund 175 Tonnen CO2 pro Jahr zu vermeiden.