CE-Zeichen für Troponin-Test

Herz­kreis­lauf­erkran­kun­gen sind welt­weit die häu­figs­te Todes­ur­sa­che. Im Gegen­satz zu vie­len ande­ren Erkran­kun­gen ist es mög­lich, Herz­er­kran­kun­gen vor­zu­beu­gen, wenn sie früh­zei­tig erkannt wer­den, der Lebens­stil geän­dert wird und falls not­wen­dig ent­spre­chen­de Medi­ka­men­te ein­ge­nom­men wer­den. Damit Men­schen mehr für ihre Herz­ge­sund­heit tun kön­nen, teil­te Abbott mit, dass der Hoch­sen­si­ti­ve Tro­po­nin-I-Blut­test des Unter­neh­mens der ers­te Tro­po­nin-Test mit CE-Zei­chen ist, der das Herz­in­farkt­ri­si­ko oder ande­re kar­dia­le Ereig­nis­se bei ansons­ten gesund erschei­nen­den Men­schen mög­li­cher­wei­se Mona­te oder Jah­re im Vor­aus erken­nen kann.

Die­se lebens­ver­än­dern­de Tech­no­lo­gie hat das Poten­zi­al, einen Wan­del in der Herz­dia­gnos­tik her­bei­zu­füh­ren. Der Dia­gnos­tik­test ermög­licht es Ärz­ten, anhand eines spe­zi­fi­schen Bio­mar­kers des Her­zens zu erken­nen, ob jemand ein Risi­ko hat, eine Herz­er­kran­kung zu ent­wi­ckeln. Bis­her ist es so, dass Ärz­te hier­für, gemäß der Emp­feh­lung der Euro­päi­schen Leit­li­ni­en, indi­rek­te Herz­ge­sund­heits­fak­to­ren unter­su­chen, um die­ses Risi­ko zu bestim­men. Der Cho­le­ste­rin­spie­gel und der Blut­druck einer Per­son wer­den bestimmt, und es wird unter­sucht, ob jemand an Dia­be­tes erkrankt ist oder raucht.

Umfang­rei­ches For­schungs­ma­te­ri­al zeigt: Bes­se­re Pro­gno­sen zum Risi­ko zukünf­ti­ger kar­dia­ler Erkran­kun­gen einer Per­son ermög­licht die Mes­sung der Tro­po­nin-Wer­te mit dem Hoch­sen­si­ti­ven Tro­po­nin-I-Test, wenn der Test den heu­ti­gen Ver­sor­gungs-stan­dard ergänzt. So zeig­te etwa die west-schot­ti­sche Stu­die zur koro­na­ren Prä­ven­ti­on (West of Scot­land Coro­na­ry Pre­ven­ti­on Stu­dy, WOSCOPS), dass die Tro­po­nin-I-Wer­te ein Indi­ka­tor für ein erhöh­tes Risi­ko koro­na­rer Herz­er­kran­kun­gen sind – unab­hän­gig davon, ob der Cho­le­ste­rin­spie­gel gesenkt wer­den kann oder nicht – und iden­ti­fi­zier­te die Pati­en­ten, die am meis­ten von einer vor­beu­gen­den Behand­lung mit Sta­ti­nen pro­vi­tier­ten.

Wandel von der Diagnose zur Prävention

Tro­po­nin-I-Pro­te­ine wer­den vom Her­zen in den Blut­kreis­lauf frei­ge­setzt und sind erhöht, wenn der Herz­mus­kel auf­grund einer ver­min­der­ten Durch­blu­tung geschwächt ist. Der Archi­tect Stat Hoch­sen­si­ti­ve Tro­po­nin-I-Blut­test von Abbott wird seit fünf Jah­ren in Ambu­lan­zen in ganz Euro­pa ein­ge­setzt, und unter­stützt Ärz­te dabei, Herz­in­fark­te schnel­ler und prä­zi­ser zu erken­nen; vor allem bei Frau­en, die meist nied­ri­ge­re Tro­po­nin-Spie­gel haben.

Der Hoch­sen­si­ti­ve Tro­po­nin-I-Test misst bereits sehr gerin­ge Men­gen des Tro­ponins. Damit kann der Dia­gnos­tik­test zur Früh­erken­nung kar­dia­ler Risi­ken ein­ge­setzt wer­den, selbst bei Per­so­nen, die bis­her kei­ne Anzei­chen von Herz­er­kran­kun­gen gezeigt haben. Der Test kann ergän­zend bei einer Rou­ti­ne-Blut­ent­nah­me des Kar­dio­lo­gen oder Haus­arz­tes durch­ge­führt wer­den. Er ermög­licht es Ärz­ten, die Vor­gän­ge im Her­zen bes­ser zu ver­ste­hen und somit das zukünf­ti­ge Risi­ko eines Herz­in­farkts oder ande­rer kar­dio­lo­gi­scher Ereig­nis­se bes­ser zu erken­nen. Mit die­ser zusätz­li­chen Infor­ma­ti­on kön­nen Ärz­te hel­fen, sicher­zu­stel­len, dass Per­so­nen mit hohem Risi­ko die rich­ti­ge Behand­lung erhal­ten. Gleich­zei­tig kön­nen sie hel­fen, unnö­ti­ge Unter­su­chun­gen und Medi­ka­men­ten­ver­ab­rei­chun­gen zu ver­mei­den und damit Kos­ten ein­zu­spa­ren.

Das Herz der Gesundheitsvorsorge erreichen

Zusätz­lich zur genaue­ren Bestim­mung des Herz­ri­si­kos, wur­de der Hoch­sen­si­ti­ve Tro­po­nin-I-Test von Abbott so ent­wi­ckelt, dass Bio­tin die Test­ergeb­nis­se nicht beein­flusst. Das Vit­amin Bio­tin wird als Ergän­zungs­mit­tel für Haa­re, Haut und Nägel immer belieb­ter. Aller­dings kann Bio­tin eini­ge Labor­un­ter­su­chun­gen beein­träch­ti­gen, ein­schließ­lich kar­dia­ler Tests; was zu fal­schen posi­ti­ven oder nega­ti­ven Ergeb­nis­sen füh­ren kann. Ein genau­es Bild der Herz­ri­si­ken eines Pati­en­ten kann Ärz­ten dabei hel­fen, sicher­zu­stel­len, dass jeder Pati­ent die rich­ti­ge Behand­lung erhält.

Der Hoch­sen­si­ti­ve Tro­po­nin-I-Test ist jetzt für die Bewer­tung kar­dia­ler Risi­ken auf dem Archi­tect-Sys­tem von Abbott in Län­dern mit CE-Zei­chen und in Län­dern, in denen für die­ses Pro­dukt eine regu­la­to­ri­sche Regis­trie­rung nicht benö­tigt wird.