Im Rah­men einer gro­ßen Bran­chen­fei­er zeich­ne­te das Deut­sche Ver­pa­ckungs­in­sti­tut e. V. (dvi) am 25. Sep­tem­ber 2018 auf der Fach­Pack 40 bes­te Inno­va­tio­nen rund um die Ver­pa­ckung mit dem Deut­schen Ver­pa­ckungs­preis 2018 aus. Zwei beson­ders inno­va­ti­ve Lösun­gen aus den Kate­go­ri­en „Nach­hal­tig­keit“ und „Gestal­tung und Ver­ede­lung“ konn­ten sich den exklu­si­ven Gold-Award sichern.

Rund 250 Gäs­te und Akteu­re aus der Bran­che hat­ten sich im Saal Mün­chen der Nürn­berg­Mes­se ver­sam­melt, um die Sie­ger des Deut­schen Ver­pa­ckungs­prei­ses 2018 zu fei­ern und die mit Span­nung erwar­te­te Ver­kün­di­gung der Gold-Award-Sie­ger live mit­zu­er­le­ben. Mode­ra­tor Vol­ker Wieprecht brach­te den Saal in kür­zes­ter Zeit elo­quent und mit viel Witz auf Tem­pe­ra­tur. Beglei­tet von laut­star­kem „Yip­pie“ nah­men in Fol­ge die Reprä­sen­tan­ten der sieg­rei­chen Unter­neh­men aus fünf Natio­nen Tro­phäe, Sie­gel und Urkun­de aus den Hän­den von Dr. Bet­ti­na Horen­burg, dvi-Vor­stän­din und Gesamt­ver­ant­wort­li­che für den Deut­schen Ver­pa­ckungs­preis und dvi-Geschäfts­füh­rer Win­fried Batz­ke ent­ge­gen.

In ihren ein­lei­ten­den Wor­ten hat­te Dr. Horen­burg mit Blick auf die 226 Ein­sen­dun­gen des Jah­res 2018 einen Trend zu neu­er Effi­zi­enz kon­sta­tiert. Unter dem Leit­ge­dan­ken „So viel Ver­pa­ckung wie nötig, so wenig wie mög­lich“ wer­de inno­va­tiv höchst erfolg­rei­che Arbeit geleis­tet und der Fokus auf Recy­cling­fä­hig­keit und Kreis­lauf­wirt­schaft gelegt.

In den Augen von Win­fried Batz­ke kom­bi­niert sich das mit einem Trend zur Schlicht­heit. Das Grel­le, Bun­te ste­he nicht mehr im Vor­der­grund. Auf­fäl­lig sei dar­über hin­aus, dass die Ver­pa­ckung stär­ker denn je Infor­ma­ti­ons­trä­ger in der Sup­ply Chain sei. Einen drin­gen­den Appell zu mehr Selbst­be­wusst­sein und einer gemein­sa­men Stim­me rich­te­te der dvi-Geschäfts­füh­rer an die Bran­che als sol­che. Fal­sche Scheu und Par­ti­ku­lar­in­ter­es­sen der ein­zel­nen Mate­ri­al­frak­tio­nen ver­hin­der­ten ein bes­se­res Image.

Verkündigung der Gold-Awards

Mit beson­de­rer Span­nung war die Ver­kün­di­gung der Gold-Award-Gewin­ner erwar­tet wor­den. Der Gold-Award bie­tet der Jury die Gele­gen­heit, aus­ge­such­te Inno­va­tio­nen aus dem Kreis der Ver­pa­ckungs­preis­trä­ger als beson­ders wich­ti­ge und gelun­ge­ne Lösung zusätz­lich her­vor­zu­he­ben.

Der ers­te der bei­den Gold-Awards ging an die inno­va­ti­ve Tief­zieh­ver­pa­ckung FlexiClose(re) der Schur Fle­xi­bles Group. Tief­zieh­ver­pa­ckun­gen sind aus den Rega­len nicht mehr weg­zu­den­ken. Gleich­zei­tig stel­len sie durch ihren Mate­ri­al­mix eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für das Recy­cling dar. Mit der von Max Wolf­mai­er ent­wi­ckel­ten und von Ire­ne Pfund­ner sowie Car­la Blu­men­rö­ther gestal­te­ten FlexiClose(re)-Tiefziehverpackung gibt es nun eine polyole­fin­ba­sier­te Mono­ma­te­ri­al-Lösung, die sich her­vor­ra­gend für hoch­wer­ti­ges stoff­li­ches Recy­cling eig­net. Dabei macht die neue Lösung kei­ne Abstri­che bei wich­ti­gen funk­tio­na­len Eigen­schaf­ten wie Trans­pa­renz, Fes­tig­keit, Bar­rie­re und Wie­der­ver­schluss. Ganz im Gegen­teil mini­miert ein spe­zi­el­les Her­stel­lungs­ver­fah­ren die Gefahr des uner­wünsch­ten Ein­rei­ßens der Deckel­fo­lie. Die Jury sieht in FlexiClose(re) einen wich­ti­gen Schritt zu einer nach­hal­ti­gen Kreis­lauf­wirt­schaft, der gleich­zei­tig Ver­brau­cher­freund­lich­keit und Pro­dukt­schutz opti­miert.

Den zwei­ten Gold-Award konn­te sich die Wasch­mit­tel­ver­pa­ckung Seep­je von Hor­di­jk ver­pak­kin­gen sichern, die in der Kate­go­rie „Gestal­tung und Ver­ede­lung“ ein­ge­reicht wor­den war. Die Ver­pa­ckung besticht durch ihre Ori­gi­na­li­tät in Form eines klas­si­schen Sei­fen­stücks und bringt dar­über hin­aus ent­schei­den­de, nach­hal­ti­ge Vor­tei­le. Die von Flex Design Delft ent­wi­ckel­te und von Hel­der Gro­en gestal­te­te Inno­va­ti­on besteht zu 97 Pro­zent aus recy­cel­tem HDPE. Fla­sche und Papier­ban­de­ro­le las­sen sich für die effi­zi­en­te Wie­der­ver­wer­tung nach Gebrauch ein­fach tren­nen. Über­zeugt zeig­te sich die Jury auch von den opti­ma­len Mög­lich­kei­ten zur wir­kungs­vol­len Dif­fe­ren­zie­rung und Prä­sen­ta­ti­on von Pro­dukts­or­ten und -klas­sen am POS.