Zur alko­hol­ba­sier­ten Lösung von natür­li­chen Wirk­stof­fen aus Pflan­zen sind meh­re­re Sei­ten­ka­nal­pum­pen des Ham­bur­ger Pum­pen­her­stel­lers Fris­tam im indus­tri­el­len Ein­satz. Die selbst­an­sau­gen­den FZ 17 Krei­sel­pum­pen för­dern Alko­hol aus IBCs in Tanks mit Pflan­zen­tei­len, wie zum Bei­spiel Kamil­le. Der Alko­hol wird solan­ge immer wie­der durch den Tank gepumpt, bis alle Wirk­stof­fe aus den Grund­stof­fen aus­ge­löst sind. Für die­se Auf­ga­be und Pro­duk­ti­ons­um­ge­bung sind die FZ-Pum­pen mit Magnet­kupp­lung und Spalt­topf her­me­tisch dicht abge­schlos­sen, beson­ders war­tungs­arm und erfor­dern weni­ger Atex-kon­for­me Peri­phe­rie als Pum­pen mit Glei­t­ring­dich­tun­gen.

Die Druckenergie wird über strahlenförmig angeordnete Schaufeln in Verbindung mit hydrodynamisch optimierten Seitenkanälen übertragen. Bild: Fristam

Die Dru­ck­ener­gie wird über strah­len­för­mig ange­ord­ne­te Schau­feln in Ver­bin­dung mit hydro­dy­na­misch opti­mier­ten Sei­ten­ka­nä­len über­tra­gen. (Bild: Fris­tam)

Die Extrak­ti­on von natür­li­chen Wirk­stof­fen aus Pflan­zen gehört zu den wesent­li­chen Ver­fah­ren in der Her­stel­lung von Nah­rungs­mit­teln und phar­ma­zeu­ti­schen Grund­stof­fen. Es exis­tiert eine Viel­zahl von Trenn­ver­fah­ren, um mit­hil­fe eines Extrak­ti­ons­mit­tels eine oder meh­re­re Kom­po­nen­ten aus einem Stoff­ge­misch her­aus­zu­lö­sen. Als Lösungs­mit­tel kom­men im indus­tri­el­len Maß­stab häu­fig Alko­ho­le zum Ein­satz. Die­se Pro­duk­ti­ons­be­din­gun­gen erfor­der­ten die Aus­rüs­tung der ein­ge­setz­ten Pum­pen nach Atex-Richt­li­ni­en. Für die hier im Ein­satz befind­li­chen FZ 17 Pum­pen hat Fris­tam daher einen magnet­ge­kup­pel­ten Antrieb statt Glei­t­ring­dich­tung gewählt, so dass das Pum­pen­ge­häu­se her­me­tisch zur Atmo­sphä­re abge­dich­tet ist. Erheb­li­che Kos­ten­ein­spa­run­gen erge­ben sich zudem, da weder Sperr- noch Ver­sor­gungs­sys­tem für die GLRD not­wen­dig sind.

Saugstark und wartungsarm

Die selbst­an­sau­gen­den FZ Pum­pen arbei­ten nach dem Sei­ten­ka­nal­prin­zip. Die Dru­ck­ener­gie wird über strah­len­för­mig ange­ord­ne­te Schau­feln in Ver­bin­dung mit hydro­dy­na­misch opti­mier­ten Sei­ten­ka­nä­len auf das För­der­me­di­um über­tra­gen. Das sta­bi­le Lauf­rad mit den beson­ders engen Dicht­spal­ten bewirkt eine her­vor­ra­gen­de Saug­leis­tung. Zur För­de­rung der alko­ho­li­schen Lösung im Atex-Bereich kom­men neben dem war­tungs­ar­men MAK-Antrieb noch eine sen­sor­ba­sier­te Tem­pe­ra­tur­über­wa­chung am Spalt­topf und ein Level Switch zur Ver­mei­dung von Tro­cken­lauf auf der Saug­sei­te hin­zu. Der Fest­stoff­ge­halt der in die­sem Pro­zess gewon­ne­nen Extrak­te ist sehr gering, so dass der Spalt­topf nicht ver­stop­fen kann. Die aus­rei­chen­de Durch­strö­mung von Pum­pe und Spalt­topf gewähr­leis­tet einen rei­bungs­lo­sen Betrieb. Die­ses Gesamt­pa­ket bie­tet Kun­den die größt­mög­li­che Sicher­heit und Effi­zi­enz des För­der­pro­zes­ses.