Merck hat den Abschluss eines Fünfjahresvertrags mit Genetix Biotherapeutics bekannt gegeben. Gegenstand dieser Vereinbarung ist die Erbringung von Analytikdienstleistungen und Freigabeprüfungen im Bereich der Biosicherheit für die von der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA zugelassenen Gentherapien von Genetix Biotherapeutics.
Der Vertrag umfasst drei von Genetix entwickelte Gentherapien zur Behandlung der Sichelzellkrankheit, Beta-Thalassämie sowie der zerebralen Adrenoleukodystrophie. Diese Therapien sind als einmalige Behandlungen konzipiert, die auf die Ursachen von schwerwiegenden, lebensverkürzenden seltenen Erkrankungen abzielen.
„Da Zell- und Gentherapien zunehmend als Behandlungsmethoden für schwerwiegende Erkrankungen in den kommerziellen Einsatz übergehen, unterstreicht dieses Abkommen die Schlüsselrolle unserer BioReliance analytischen Untersuchungen sowie Biosicherheitsprüfungen“, sagte Paolo Carli, Leiter Advanced Solutions im Unternehmensbereich Life Science von Merck. „Mit mehr als 75 Jahren spezialisierter Expertise in diesen Bereichen sind wir der Partner für Kunden an den komplexesten Punkten bei der Entwicklung und Kommerzialisierung neuartiger Therapien.“
„Bei Genetix Biotherapeutics konzentrieren wir uns darauf, unsere kommerziellen Aktivitäten auszubauen und den Zugang zu unseren transformativen Gentherapien zu erweitern“, sagte Brian Riley, President und Chief Technical Officer von Genetix Biotherapeutics. „Dafür brauchen wir einen Testpartner mit tiefgreifender technischer Expertise, nachgewiesener Umsetzungskompetenz im kommerziellen Maßstab und der Kapazität unser Portfolio zu unterstützen. Das Life-Science-Geschäft von Merck ist seit mehr als einem Jahrzehnt ein verlässlicher Kooperationspartner. Diese Vereinbarung hilft uns, Gentherapien zuverlässig an die Patienten zu liefern, die sie benötigen.“
Die Partnerschaft baut auf einer mehr als zehnjährigen Zusammenarbeit zwischen Merck und Genetix auf, einschließlich der gemeinsamen Entwicklung und Validierung von spezialisierten Prüfmethoden zur Freigabe und Kommerzialisierung moderner Therapien. Mercks End-to-End-Prüfdienstleistungen für neuartige Modalitäten umfassen analytische Tests und Bioassay-Tests, Biosicherheitstests, Virusabreicherungsstudien und Zellbank-Services, die Kunden dabei helfen, komplexe Entwicklungs- und Freigabeanforderungen zu bewältigen und gleichzeitig die Sicherheit, Konsistenz und Zuverlässigkeit ihrer Therapien zu unterstützen.
Da Therapien heutzutage immer komplexer werden, benötigen Kunden spezialisierte Expertise und eine zuverlässige Testinfrastruktur, um den Übergang von der Entwicklung zur Kommerzialisierung zu meistern. Mercks Bestreben, Innovationen voranzutreiben, spiegelt sich in der kontinuierlichen Erweiterung seines BioReliance-Portfolios wider, das Testplattformen der nächsten Generation umfasst – wie Blazar für den schnellen Virusnachweis und Aptegra, ein validiertes All-in-one-Assay für genetische Stabilität.












