Steriline hat die Füllmaschine KFCM200 auf der Interpack 2026 vorgestellt. Die KFCM200 wurde in voller Übereinstimmung mit den Anforderungen der neuesten Version von Anhang 1 der EU-GMP-Richtlinien entwickelt und gefertigt.
Die Füllanlage für 3‑ml-Karpulen kann 200 Stück pro Minute verarbeiten und besteht aus:
- einem Zuführungssystem,
- einem Behältnistransportsystem,
- einer Station zum Einsetzen von Gummistopfen,
- einer Flüssigkeitsfüllstation,
- einer Verschließstation für Bördelverschlüsse,
- Schutzvorrichtungen
Der Tank mit einem Gehäuse aus AISI 316L-Stahl und einem Fassungsvermögen von 3 Litern ist als Pufferbehälter für das aus dem vorgeschalteten Haupttank kommende Produkt konzipiert.
Auch im Jahr 2026 setzt Steriline sein Engagement bei der Implementierung eigener KI-basierten Lösungen fort, die in der Lage sind, die Fill-&-Finish-Operationen entlang der gesamten Linie in Echtzeit zu überwachen und mögliche Anomalien präzise und zuverlässig zu erkennen und zu melden. Die Integration von KI in die Robotik ermöglicht zudem eine intelligente und flexible Automatisierung der gesamten Anlage, erleichtert die Steuerung und Optimierung des Prozesses und wirkt sich positiv auf Produktivität und operative Effizienz aus.
Die von Steriline über ISS, einem Spin-off des Polytechnikums Mailand und mittlerweile Teil der Unternehmensgruppe, entwickelten Lösungen umfassen fortschrittliche Systeme zur Prozessüberwachung und ‑steuerung in Abfüll- und Verpackungsanlagen. Diese ermöglichen eine kontinuierliche und intelligente Steuerung kritischer Arbeitsschritte, wodurch Qualität, Sicherheit und Wiederholbarkeit gesteigert werden können.
„Steriline befindet sich in einer digitalen Transformation und stärkt seine Fähigkeit, zukunftsorientierte Lösungen anzubieten und den zunehmend anspruchsvollen Anforderungen des globalen Pharmamarkts gerecht zu werden“, sagt Alessandro Caprioli — Business Development Director Robotics Division bei Steriline. „Steriline arbeitet daran, KI-basierte Verarbeitungstechniken auf den gesamten Prozess auszuweiten – ein Ansatz, der bei den durch Sensorik erfassten Daten beginnt und diese in Prozesswissen umwandelt, um den Prozess anschließend durch gezielte Maßnahmen optimal zu steuern. Ziel all dessen ist es, noch sterilere, intelligentere und perspektivisch zunehmend autonome Produktionslösungen zu realisieren und damit die Anpassungsmöglichkeiten weiter zu verbessern.“












