Merck, ein Wis­sen­schafts- und Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men, hat an sei­ner Kon­zern­zen­tra­le in Darm­stadt ein neu­es Ver­pa­ckungs­zen­trum in Betrieb genom­men. An der Eröff­nungs­fei­er nah­men neben Ste­fan Osch­mann, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­lei­tung von Merck, auch Ste­fan Grüt­ter, Minis­ter für Sozia­les und Inte­gra­ti­on des Lan­des Hes­sen sowie Jochen Partsch, Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Darm­stadt teil.

Die neue Pro­duk­ti­ons­an­la­ge in Darm­stadt ist ein erfreu­li­ches Bekennt­nis zum Stand­ort“, sag­te Hes­sens Sozi­al- und Inte­gra­ti­ons­mi­nis­ter Ste­fan Grütt­ner. „Dass Merck an dem Ort, an dem das Unter­neh­men vor 350 Jah­ren gegrün­det wur­de, auch heu­te noch inves­tiert und somit neue Arbeits­plät­ze schafft, ist ein gutes Zei­chen für die Regi­on. Merck trägt damit erheb­lich zur gro­ßen Dich­te an inno­va­ti­ven und leis­tungs­star­ken Unter­neh­men in Hes­sen bei.“

In der neu­en Anla­ge mit einer Gesamt­flä­che von 15.000 Qua­drat­me­tern wer­den die Arz­nei­mit­tel aus dem aktu­el­len Pro­dukt­port­fo­lio von Merck ver­packt und in mehr als 90 Län­der ver­sen­det. Die neu­en Kapa­zi­tä­ten tra­gen dazu bei, die stei­gen­de Pati­en­ten­nach­fra­ge nach den Haupt­pro­duk­ten Glu­co­pha­ge, Con­cor und Euthy­rox in den The­ra­pie­ge­bie­ten Dia­be­tes, Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen und Schild­drü­sen­er­kran­kun­gen zu decken. Dar­über hin­aus bie­tet die Anla­ge Kapa­zi­tä­ten für poten­zi­el­le zukünf­ti­ge Arz­nei­mit­tel des Unter­neh­mens, die sich der­zeit in der kli­ni­schen Ent­wick­lung befin­den, wie etwa Evo­bru­ti­nib im Bereich Neu­ro­lo­gie-Immu­no­lo­gie oder Tepot­i­nib im Bereich Onko­lo­gie.

Mit acht voll­stän­dig auto­ma­ti­sier­ten Ver­pa­ckungs­li­ni­en und robo­ter­ge­steu­er­ter Logis­tik ver­fügt das neue Ver­pa­ckungs­zen­trum über eine Kapa­zi­tät von mehr als 210 Mil­lio­nen Arz­nei­mit­tel­ver­pa­ckun­gen pro Jahr. Dabei ist die Anla­ge auf eine brei­te Palet­te neu­er Tech­no­lo­gi­en aus­ge­legt, wie die Nach­ver­fol­gung von Arz­nei­mit­teln (Tracking & Tra­cing) zur Ver­hin­de­rung von Pro­dukt­fäl­schun­gen oder smar­te Ver­pa­ckun­gen, mit denen die Arz­nei­mit­tel­her­stel­lung noch fle­xi­bler an die Pati­en­ten­be­dürf­nis­se ange­passt wer­den kann. Bei der Pla­nung des neu­en Ver­pa­ckungs­zen­trums wur­de außer­dem gro­ßer Wert auf die Ein­hal­tung inter­na­tio­na­ler Qua­li­täts-, Umwelt- und Sicher­heits­stan­dards gelegt.