Das genaue Abmes­sen, Dosie­ren und Über­tra­gen von Flüs­sig­kei­ten in klei­nen Men­gen gehört zu den Stan­dard­auf­ga­ben in jedem Labor.

Für die­se All­tags­auf­ga­ben kom­men vor­nehm­lich Pipet­ten zum Ein­satz, sie gel­ten des­we­gen als unver­zicht­ba­rer Labor­be­darf. Doch auch wenn es sich beim Pipet­tie­ren um eine all­täg­li­che Rou­ti­ne­ar­beit han­delt, soll­te man der rich­ti­gen Bedie­nung die­ser Dosier­ge­rä­te die nöti­ge Beach­tung schen­ken. Denn gera­de beim Arbei­ten mit sehr klei­nen Volu­mi­na im Mil­li- und Mikro­li­ter­be­reich ist die sach­ge­rech­te Hand­ha­bung unab­ding­bar. Mess­feh­ler sum­mie­ren sich schnell auf und füh­ren am Ende zu ver­fälsch­ten Ergeb­nis­sen. Beson­ders in Prüf­la­bo­ren und in der ana­ly­ti­schen Che­mie wird aus die­sem Grund auf den feh­ler­frei­en Ein­satz und Gebrauch von Dosier­ge­rä­ten wie Pipet­ten geach­tet.

Bereits im 19. Jahr­hun­dert wur­de das Dosier­ge­rät mit der ein­fa­chen Funk­ti­ons­wei­se durch den Fran­zo­sen Lou­is Pas­teur erfun­den, seit­dem hat sich auf dem Gebiet jedoch viel getan. Heu­te sind zahl­rei­che ver­schie­de­ne Aus­füh­run­gen von Labor­pi­pet­ten und Pipet­tier­hil­fen im Han­del erhält­lich.

Im Maga­zin­ar­ti­kel „Rich­tig pipet­tie­ren - Was der Anwen­der wis­sen soll­te“ von RCT Rei­chelt Che­mie­tech­nik erfah­ren die Anwen­der, wel­che Aus­füh­run­gen heut­zu­ta­ge erhält­lich sind und wie man die­se rich­tig ver­wen­det.