Etikettendrucker typisieren WERMA Signalgeräte

Die WERMA Signal­tech­nik GmbH plant und fer­tigt über 3.500 Vari­an­ten von Signal­säu­len, Leuch­ten, Hupen, Sire­nen und Sum­mern am Fir­men­sitz in Rie­t­heim-Weil­heim. In der Pro­duk­ti­on und bei der Mon­ta­ge der Gerä­te nimmt der Druck von Typen­schild- sowie Ver­pa­ckungs­eti­ket­ten eine Schlüs­sel­rol­le ein. Seit 2012 wird er mit cab Dru­ckern der Typen A4+, A2+, EOS4 und MACH4 rea­li­siert.

An den auto­ma­ti­sier­ten Fer­ti­gungs­li­ni­en in der Mon­ta­ge sind täg­lich bis zu 6.000 Kom­po­nen­ten zu kenn­zeich­nen. Hin­zu kom­men diver­se Hand­ar­beits­plät­ze. Hier kenn­zeich­nen Mit­ar­bei­ter bei­spiels­wei­se fer­tig mon­tier­te Kalot­ten für die modu­la­ren Signal­säu­len mit einem Typen­schild, ver­pa­cken das Ele­ment in einen Kar­ton und eti­ket­tie­ren die­sen. Im Schnitt wer­den dabei täg­lich 10.000 Pro­duk­te mit einem Typen­schild gekenn­zeich­net und die dazu­ge­hö­ri­ge Ver­pa­ckung eti­ket­tiert. Die Quo­te der Eigen­fer­ti­gung bei WERMA ist hoch. „Alle Spritz­guss-, Elek­tro­nik- sowie Stanz­tei­le, die wir für unse­re Pro­duk­te benö­ti­gen, stel­len wir hier im Hau­se her“, sagt Klaus Mar­quardt, Lei­ter der WERMA Mon­ta­ge.

Verschiedene Drucker, dasselbe Ziel

Die ers­ten cab Dru­cker, die seit 2012 bei WERMA zum Ein­satz kom­men, sind Gerä­te der Bau­ty­pen EOS4 und MACH4. Bei den Dru­ckern der EOS-Serie han­delt es sich um Kom­pakt­ge­rä­te, die mit vie­len Funk­tio­nen gro­ßer Indus­trie­dru­cker aus­ge­stat­tet sind. Sie las­sen sich mit Stan­dard­kom­po­nen­ten aus­bau­en und um Funk­tio­nen erwei­tern. Teu­res Spe­zia­le­quip­ment hin­zu zu kau­fen ist nicht nötig. MACH4-Dru­cker wie­der­um sind Toploa­der. Das heißt, Eti­ket­ten und Ther­mo­trans­fer­fo­li­en wer­den von oben zen­triert in das Gerät ein­ge­legt. Damit benö­ti­gen die­se Dru­cker beim Öff­nen des Gerä­te­de­ckels seit­lich kei­ne Flä­che. Mit der Zeit und mit zuneh­men­dem Bedarf ergänz­ten oder ersetz­ten indus­tri­el­le Dru­cker A4+ und A2+ die EOS4-und MACH4-Model­le. Für die Gerä­te der Dru­cker­rei­he A+ sowie für deren Nach­fol­ge­se­rie SQUIX bie­tet cab umfang­rei­che Mög­lich­kei­ten zur Gerä­te­er­wei­te­rung an - zum Bei­spiel Appli­ka­to­ren für die auto­ma­ti­sche Eti­ket­tie­rung, exter­ne Vor­rich­tun­gen zum Auf- oder Abwi­ckeln des Eti­ket­ten­ma­te­ri­als, Schnei­de­mes­ser zum Ver­ein­zeln oder Stap­ler zum Auf­schich­ten der Eti­ket­ten. Die Zah­len „2“ respek­ti­ve „4“ beim Dru­cker­typ signa­li­sie­ren die mit die­sem Gerät rea­li­sier­ba­ren Druck­brei­ten in der Maß­ein­heit Zoll. In Abhän­gig­keit der Druck­auf­lö­sung sind mit 2-Zoll-Gerä­ten der neu­es­ten Indus­trie­dru­cker­ge­nera­ti­on Druck­brei­ten bis 56,9 mm mög­lich (prä­de­sti­niert für die WERMA Typen­schil­der), bei 4-Zoll-Gerä­ten sol­che bis 108,4 mm (für die WERMA Ver­pa­ckungs­eti­ket­ten).

Betrieb im Spendemodus

Die meis­ten der der­zeit meh­re­ren Dut­zend cab Dru­cker bei WERMA wer­den im Spen­de­mo­dus betrie­ben. Im Gegen­satz zu Dru­cker­aus­füh­run­gen, die das Eti­ket­ten­ma­te­ri­al an der gezack­ten Abreiß­kan­te abtren­nen, lösen Dru­cker mit Spen­de­funk­ti­on wäh­rend des Dru­ckens das Eti­kett vom Trä­ger­ma­te­ri­al. Der Vor­teil für den WERMA Mit­ar­bei­ter liegt buch­stäb­lich auf der Hand: Er kann das Eti­kett manu­ell abneh­men und auf das Pro­dukt oder die Ver­pa­ckung kle­ben.

Robuste Geräte, flexibel im Einsatz

In Sachen Hard­ware erwar­ten wir robus­te Gerä­te mit hoher Zuver­läs­sig­keit und Ver­füg­bar­keit“, sagt Klaus Frey. Er ist im Auf­ga­ben­feld Steue­rung und Logis­tik unter ande­rem ver­ant­wort­lich für die Inte­gra­ti­on der Eti­ket­ten­dru­cker in die bestehen­de Sys­tem­land­schaft. Die Eti­ket­ten­an­wen­dun­gen im Hau­se WERMA umfas­sen vier­ecki­ge, run­de und gestanz­te Mate­ria­li­en in ver­schie­de­nen Grö­ßen. „Im Beson­de­ren“, so Herr Frey, „benö­ti­gen wir für unse­re Typen­schil­der eine hohe Auf­lö­sung für die Gra­fi­ken und bei den Ver­pa­ckungs­eti­ket­ten eine sehr gute Les­bar­keit der Bar­codes.“ Für schnel­len und siche­ren Zugriff der Dru­cker auf die Daten sorgt eine von cab in Ver­bin­dung mit der Midd­le­wa­re Data­ba­se Con­nec­tor für WERMA ent­wi­ckel­te Soft­ware­an­wen­dung. Daten kön­nen über den loka­len Ser­ver aus der Daten­bank abge­fragt und als Eti­kett gedruckt wer­den.