Die neue Mor­pho­lo­gi-Pro­dukt­li­nie von Mal­vern Pana­ly­ti­cal zur Par­ti­kel­cha­rak­te­ri­sie­rung mit­tels auto­ma­ti­sier­ter, sta­ti­scher Bild­ge­bung – Mor­pho­lo­gi 4 und Mor­pho­lo­gi 4-ID – wur­de vor­ge­stellt. Basie­rend auf dem markt­füh­ren­den Erfolg vor­he­ri­ger Sys­te­me bie­ten die mit dem iF design award 2018 aus­ge­zeich­ne­ten Mor­pho­lo­gi 4 und Mor­pho­lo­gi 4-ID Sys­te­me ein­zig­ar­ti­ge leis­tungs­star­ke Ana­ly­se­funk­tio­nen für die schnel­le, auto­ma­ti­sier­te kom­po­nen­ten­spe­zi­fi­sche Mes­sung von Par­ti­kel­grö­ße, -form und che­mi­scher Zusam­men­set­zung. Sie lie­fern ent­schei­den­de Opti­mie­run­gen bei der Mess­ge­schwin­dig­keit und der Bild­schär­fe für eine Viel­zahl von Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten. Mit ihren hoch­auf­lö­sen­den und schnel­le­ren Mes­sun­gen der Par­ti­kel­grö­ße und -form bie­ten die Sys­te­me einen deut­li­chen Mehr­wert für Pro­dukt­ent­wick­lung, das Trou­ble­shooo­ting und die Qua­li­täts­kon­trol­le, ins­be­son­de­re in ana­ly­ti­schen Umge­bun­gen in denen ein tie­fe­res Ver­ständ­nis des Pro­zes­ses und/ oder der Pro­be erfor­der­lich ist, wie bei­spiels­wei­se bei der Ent­wick­lung und Ver­ar­bei­tung von Phar­ma­zeu­ti­ka, Metall­pul­vern und Bat­te­rie­ma­te­ria­li­en.

Das Mor­pho­lo­gi 4 ist ein voll­au­to­ma­ti­sches Sys­tem zur Cha­rak­te­ri­sie­rung von Par­ti­kel­grö­ßen von weni­ger als einem Mikron bis einem Mil­li­me­ter und je nach Anwen­dung auch dar­über hin­aus. Im Ver­gleich zu sei­nem Vor­gän­ger bie­tet das Mor­pho­lo­gi 4 bei der Mes­sung eine Zeit­er­spar­nis von etwa 25%, wobei die Metho­den­ent­wick­lung ein­fa­che­rer und intui­ti­ve­rer gestal­tet und die Par­ti­kel­de­fi­ni­ti­on deut­lich ver­bes­sert wur­de. Ein ent­schei­den­des Fea­ture ist die soge­nann­te Sharp Edge Funk­ti­on, ein neu­er auto­ma­ti­sier­ter Seg­men­tie­rungs-Algo­rith­mus, der das Detek­tie­ren und Defi­nie­ren von Par­ti­keln erleich­tert. Noch sen­si­ti­ver wird die Mes­sung auch durch die 18-MP-Kame­ra und das geschlos­se­ne Gehäu­se wäh­rend des Mess­vor­gangs. Die­se tech­no­lo­gi­schen Fort­schrit­te ermög­li­chen die exak­te Mes­sung von licht­emp­find­li­chen und kon­trast­ar­men Pro­ben, wie bspw. Pro­te­ine, spe­zi­el­le Mine­ral­pro­ben oder che­mi­sche Sub­stan­zen, und ver­bes­sert somit auch die Emp­find­lich­keit für die Form­pa­ra­me­ter aller Pro­ben­ar­ten. Dies lässt auch feins­te Unter­schie­de erken­nen, die für eine wesent­li­che Pro­zess- und Pro­dukt­op­ti­mie­rung und ein robus­tes Wert­schöp­fungs­ma­nage­ment uner­läss­lich sind.

Das Mor­pho­lo­gi 4-ID nutzt die Mor­pho­lo­gi­cal­ly-Direc­ted Raman Spec­tro­sco­py (MDRS), die die sta­ti­sche Bild­ana­ly­se des Mor­pho­lo­gi 4 mit der Raman-Spek­tro­sko­pie kom­bi­niert, um die kom­po­nen­ten­spe­zi­fi­sche mor­pho­lo­gi­sche Cha­rak­te­ri­sie­rung ver­schie­de­ner che­mi­scher Sub­stan­zen in einer Mischung zu ermög­li­chen. Mit deut­lich kür­ze­ren Erfas­sungs­zei­ten der Raman-Spek­tren als das Vor­gän­ger­mo­dell – mit einer Zeit­er­spar­nis von bis zu 80% - las­sen sich auch die Auf­nah­me­be­din­gun­gen indi­vi­du­ell an die Pro­be anpas­sen. Die­se opti­mier­te Kon­trol­le, kom­bi­niert mit einem erwei­ter­ten Spek­tral­be­reich, maxi­miert die Anzahl an unter­schied­li­chen Mate­ria­li­en, die inner­halb einer Mischung iden­ti­fi­ziert und / oder unter­schie­den wer­den kön­nen. Das Mess­sys­tem ist voll­stän­dig auto­ma­ti­siert und wur­de ent­wi­ckelt, um sowohl Anwen­dern mit gerin­gen Vor­kennt­nis­sen als auch erfah­re­nen Exper­ten zu einem bes­se­ren Ver­ständ­nis ihrer Par­ti­kel­pro­ben zu ver­hel­fen.