Fokus auf intelligenter Technologieentwicklung

Rasan­te Urba­ni­sie­rung, stei­gen­de Kunst­stoff­pro­duk­ti­on, Tech­no­lo­gie­ent­wick­lun­gen, die intel­li­gen­te Hart­ver­pa­ckun­gen vor­an­trei­ben, und die zuneh­men­de Anwen­dung in End­ver­brau­cher­bran­chen wie Lebens­mit­tel & Geträn­ke und Phar­ma haben dafür gesorgt, dass der glo­ba­le Markt für Hart­plas­tik­ver­pa­ckun­gen in den letz­ten Jah­ren ste­tig gewach­sen ist. Frost & Sul­li­van pro­gnos­ti­ziert, dass der Markt bis 2022 einen Wert von 166,63 Mil­li­ar­den US-Dol­lar errei­chen wird und zwi­schen 2017 und 2022 bei einer durch­schnitt­li­chen jähr­li­chen Wachs­tums­ra­te von 5,2 Pro­zent wächst.

Mit einem Umsatz­an­teil von 21,3 Pro­zent im Jahr 2017 ist Euro­pa in der Ver­pa­ckungs­in­dus­trie für star­re Kunst­stof­fe gut auf­ge­stellt. Im ver­gan­ge­nen Jahr erwirt­schaf­te­te die Regi­on 27,45 Mil­li­ar­den US-Dol­lar und soll bis 2022 auf 32,92 Mil­li­ar­den US-Dol­lar bei einer durch­schnitt­li­chen Wachs­tums­ra­te von 3,7 Pro­zent im Pro­gno­se­zeit­raum anwach­sen. Dies wird auf ver­schie­de­ne Fak­to­ren zurück­ge­führt, unter ande­rem ein hohes Pro-Kopf-Ein­kom­men und sich ändern­de Lebens- und Ernäh­rungs­ge­wohn­hei­ten der Men­schen. Die zuneh­men­de Kunst­stoff­pro­duk­ti­on in der Regi­on ist einer der Fak­to­ren, die das Wachs­tum des Volu­men­mark­tes für Hart­plas­tik­ver­pa­ckun­gen in Euro­pa antrei­ben.

Um das Pro­blem der Lebens­mit­tel­si­cher­heit anzu­ge­hen, ent­wi­ckeln Lebens­mit­tel- und Geträn­ke­her­stel­ler effi­zi­en­te und intel­li­gen­te Ver­pa­ckungs­sys­te­me, die eine siche­re Lebens­mit­tel­ver­sor­gung und Lang­zeit­la­ge­rung gewähr­leis­ten und damit die Halt­bar­keit eines Pro­dukts ver­län­gern. Sie ent­wi­ckeln zudem bahn­bre­chen­de Tech­no­lo­gi­en wie die iner­te Bar­rie­re, die zahl­rei­che Her­stel­lungs­ver­fah­ren eli­mi­niert, was wie­der­um Kos­ten und Abfall redu­ziert und den Her­stel­lungs­pro­zess umwelt­freund­li­cher macht.”

Pra­teek­s­ha Kaul, Rese­arch Ana­lyst der Abtei­lung Visio­na­ry Sci­ence bei Frost & Sul­li­van

Um in einem frag­men­tier­ten Markt einen Wett­be­werbs­vor­teil zu erlan­gen, emp­fiehlt Kaul den Markt­teil­neh­mern, Markt­füh­rern wie Amcor Limi­ted und Ber­ry Glo­bal nach­zu­ei­fern, indem sie ein effek­ti­ves und inno­va­ti­ves Pro­dukt­port­fo­lio für Hart­plas­tik­ver­pa­ckun­gen auf­bau­en und mit ande­ren Unter­neh­men zusam­men­ar­bei­ten oder die­se über­neh­men, um ihren Kun­den­stamm zu erwei­tern und ihre Markt­po­si­ti­on zu stär­ken. Die­se Stra­te­gi­en wer­den neue Wachs­tums­chan­cen eröff­nen und Kun­den anzie­hen, die sich auf län­ge­re Halt­bar­keit und öko­lo­gi­sche Nach­hal­tig­keit kon­zen­trie­ren. Wei­te­re Vor­aus­set­zun­gen für Erfolg und Wachs­tum sind:

  • Anpas­sung gerill­ter Kunst­stoff­ver­pa­ckun­gen an die Anfor­de­run­gen des End­ver­brau­chers, wie z.B. ver­län­ger­te Halt­bar­keit und ein­fa­ches Schnei­den, Öff­nen und Ver­zehr;
  • Aus­wei­tung der Geschäfts­tä­tig­keit auf die Regi­on Asi­en-Pazi­fik, die auf­grund stei­gen­der Gesund­heits­aus­ga­ben hohe Wachs­tums­chan­cen für Arz­nei­mit­tel hat;
  • Kon­zen­tra­ti­on auf wachs­tums­star­ke Sek­to­ren wie Lebens­mit­tel und Geträn­ke durch die Bereit­stel­lung effi­zi­en­ter Pro­duk­te, da wäh­rend des Trans­ports erheb­li­che Lebens­mit­tel­ver­lus­te auf­tre­ten;
  • Ange­bot bes­se­rer Ridge-Plas­tik­pro­duk­te zu nied­ri­ge­ren Kos­ten in wirt­schaft­lich schwa­chen Ent­wick­lungs­län­dern, um das Umsatz­wachs­tum zu stei­gern;

Obwohl Kunst­stof­fe vie­le Vor­tei­le gebracht haben, haben die mit ihrer Her­stel­lung und Ent­sor­gung ver­bun­de­nen Umwelt­aus­wir­kun­gen ernst­haf­te Beden­ken auf­ge­wor­fen“, sag­te Kaul. „Der Markt wird auch durch das Vor­han­den­sein wett­be­werbs­fä­hi­ger Ver­pa­ckungs­mög­lich­kei­ten, wie bei­spiels­wei­se fle­xi­ble Kunst­stoff­ver­pa­ckun­gen, beein­flusst. Um die­se Risi­ken zu mini­mie­ren, müs­sen die Akteu­re inno­va­ti­ve Ver­pa­ckun­gen ent­wi­ckeln, die den aktu­el­len Recy­cling- und Wie­der­ver­wen­dungs­vor­schrif­ten, aber auch den immer stren­ge­ren zukünf­ti­gen Umwelt­auf­la­gen ent­spre­chen.”