In fast allen Indus­trie­zwei­gen sind die Anfor­de­run­gen an Sau­ber­keit im Pro­duk­ti­ons- und Ver­ar­bei­tungs­pro­zess dras­tisch gestie­gen. Viel­fach wird die Nut­zung von Rein­raum­tech­nik erfor­der­lich, etwa bei Her­stel­lung, Ver­pa­ckung oder Auf­be­wah­rung von staub­emp­find­li­chen mecha­ni­schen, opti­schen und elek­tro­ni­schen Kom­po­nen­ten. Zahl­rei­che che­mi­sche, phar­ma­zeu­ti­sche, mikro­elek­tro­ni­sche oder medi­zin­tech­ni­sche Berei­che ver­lan­gen sogar zwin­gend eine par­ti­kel­ar­me Umge­bung.

Hier­für bie­tet Spe­tec drei modu­lar gestalt­ba­re Rein­raum­kon­zep­te, die dem Anwen­der alle Mög­lich­kei­ten eröff­nen – ob es um eine klei­ne, kos­ten­güns­ti­ge Lösung für drei Qua­drat­me­ter oder um einen hoch­wer­ti­gen Rein­raum von 350 Qua­drat­me­ter geht – und das ganz ohne Bau­maß­nah­men.

Eine Spe­tec Rein­raum­zel­le besteht zunächst aus einer Fil­ter­ein­heit, dem La-minar Flow Modul, die mit­tels H14 Fil­tern mit einem Abschei­de­grad von 99,995 Pro­zent die Par­ti­kel­kon­zen­tra­ti­on in der Luft von rund 15 Mil­lio­nen pro Kubik­me­ter auf etwa 1.500 Par­ti­kel inner­halb der Ein­heit redu­ziert (Grö­ße 0,12 μm, MPPS).

Die eigent­li­che Zel­le besteht aus der Fil­ter­ein­heit, um die ein Strei­fen­vor­hang oder Sei­ten­ele­men­te aus Alu­mi­ni­um­ver­bund­plat­ten und Acryl- bezie­hungs­wei­se Ver­bund­glas her­um gebaut wird, so dass eine abge­schlos­se­ne Ein­heit ent­steht. Zudem sind wei­te­re Aus­stat­tungs­va­ri­an­ten wie elek­tri­sche Schie­be­tü­ren, Mate­ri­al- oder Per­so­nen­schleu­sen mög­lich. Auf die­se Wei­se kön­nen die Rein­raum­klas­sen ISO 5 bis ISO 8 erreicht wer­den. Zudem sind die Klas­sen A bis D nach GMP rea­li­sier­bar. Die Rein­raum­zel­len las­sen sich belie­big kom­bi­nie­ren und erfül­len auf die­se Wei­se viel­fäl­tigs­te Anfor­de­run­gen. Sie sind fle­xi­bel in der Gestal­tung und varia­bel in der Nut­zung.